Die “Macher-Krankheit”?

Solche oder ähnliche Ansätze kommen beim Thema Burnout immer wieder vor. Der Betroffene hat eine “Krankheit”, die selbst vom Chef anerkannt wird. Der Mitarbeiter hat sich sozusagen “aufgeopfert”. Dadurch erhält das Thema Burnout eine soziale Anerkennung – im Gegensatz z.B. zu einer Depression. Hier wird dem Erkrankten oftmals der Stempel “nicht hart genug” aufgerückt.

Doch worum geht es eigentlich?
Um gesellschaftliche Anerkennung?
Um psychisch-physische Symptome?

Schauen wir zunächst einmal auf eine Definition:

BEGRIFFSDEFINITION

Ein Burnout-Syndrom (englisch (to) burn out: „ausbrennen”) bzw. Ausgebranntsein ist ein Zustand ausgesprochener emotionaler Erschöpfung mit reduzierter Leistungsfähigkeit, das als Endzustand einer Entwicklungslinie bezeichnet werden kann, die mit idealistischer Begeisterung beginnt und über frustrierende Erlebnisse zu Desillusionierung und Apathie, psychosomatischen Erkrankungen und Depression oder Aggressivität und einer erhöhten Suchtgefährdung führt.[1]

Burnout ist keine Krankheit mit eindeutigen diagnostischen Kriterien (siehe Abschnitt ICD), sondern eine körperliche, emotionale und geistige Erschöpfung aufgrund beruflicher Überlastung und wird meist durch Stress ausgelöst, der nicht bewältigt werden kann.[2] Burnout wurde zunächst bei helfenden Berufen beschrieben und ist auch in zahlreichen anderen Berufsgruppen zu beobachten. Dazu gehören Sportler, Politiker, Forschungsmitarbeiter, Langzeitpflegende kranker Angehöriger bis hin zu Verkäufern. Quelle: Wikipedia

Burnout als Kompetenz

Insbesondere in der hypno-systemischen Arbeit nach Dr. Gunther Schmidt wird das Phänomen des Burnout auch als Kompetenz angesehen. Denn auch wenn der oder die Betroffene denkt, dass “alles schlecht, sinnlos, erschöpfend” oder sonst negativ gefärbt wirkt, so stellt der Burnout auch eine unbewusste Kompetenz dar: eine Möglichkeit, die Körper und Seele eine Regeneration ermöglichen kann. Ein Zustand, der Veränderung möglich und nötig macht.

Damit ein Betroffener diese Sichtweise entwickeln kann ist jedoch eine neue, achtsame und wertschätzende Sicht auf sich selbst notwendig. Und genau hier erfolgt die hypnotherapeutische Unterstützung.

Burnout und Hypnosetherapie

Mit Hilfe der Hypnotherapie erarbeiten Sie eine neue Sicht auf die vormals belastenden Faktoren – und eine achtsame Haltung sich selbst gegenüber. Danach werden durch den Einsatz effektiver Therapiemethoden die negativen Reaktionsmuster bearbeitet. Im dritten Schritt entwickeln Sie positive Haltungsziele und Verhaltensweisen, die zu einer dauerhaften positiven Veränderung führen. Sie nehmen “das Zepter der Entscheidungen” wieder selbst in die Hand. Raus aus der Opferrolle – hin zum “Entscheider für sich selbst”.

Die Therapie

Bitte gehen Sie nicht davon aus, dass mit der Hypnose ein Burnout einfach “weggeschnippt” werden kann. Die Hypnosetherapie wirkt zwar meist erstaunlich schnell und nachhaltig, aber es erfordert einfach die nötige Zeit und Ruhe.

Die Therapiedauer begrenze ich auf maximal 6-8 Doppelstunden. In dieser Zeit sollten positive Veränderungen deutlich spürbar werden. Klienten, die von weiter her anreisen, können diese Therapieform auch an mehreren aufeinander folgenden Tagen in Anspruch nehmen.

Kontraindikationen

Bezüglich der Hypnosetherapie gibt es Umstände, die als Kontraindikationen eingestuft werden. Das heisst: in den folgenden Fällen sehe ich von einer Hypnosetherapie ab:

  • Sie leiden unter eine psychotischen Störung
    (z.B. mit Wahn und/oder Halluzinationen)
  • das Beschwerdebild ist zu massiv, sodass eine
    stationäre Aufnahme sinnvoller ist
  • es besteht die Gefahr der Selbstgefährdung (Suizidalität)
  • es besteht die Gefahr der Fremdgefährdung
  • eine psychiatrische, neurologische oder psychotherapeutische Behandlung wurde bereits aufgenommen und der Behandler ist nicht mit der zeitgleichen Aufnahme einer Hypnosetherapie einverstanden
  • es besteht eine Anfalls-Erkrankung (z.B. Epilepsie)
  • Sie leiden unter starken Herz-/Kreislauf-Beschwerden, die (noch) nicht eingestellt sind
  • Sie stehen unter Drogeneinfluss
  • es besteht keine Bereitschaft, sich auf die Arbeit mit Hypnose einzulassen
  • es liegt kein eigener Wunsch nach Veränderung bzgl. Ihres Themas vor (z.B. Anfrage ging von Angehörigen aus)

Leistungen

Im Rahmen Ihrer Therapie erhalten Sie

  • die Live-Sitzungen als individuelle Einzelsitzung
  • ein begleitendes MP3-Programm mit “richtigen” Hypnosen
  • die Kombination aus unterschiedlichen Therapie-Methoden, z.B. EFT, EMDR, wingwave®, NLP, Time-Line-Therapy, Havening
  • Energetisierungs-Hypnose zur allgemeinen Stabilisierung
  • die persönliche Begleitung während der Therapiedauer via Telefon/FaceTime/Skype
  • die Nachbesprechung via Telefon/FaceTime/Skype

Aus rechtlichen Gründen weise ich darauf hin, dass sich die Tätigkeit eines Hypnosetherapeuten (mit staatlicher Zulassung zur Psychotherapie / HPG) grundlegend von der Tätigkeit eines Arztes unterscheidet. Es werden keine medizinischen Diagnosen gestellt und keine Medikamente verabreicht. Insbesondere bei körperlichen Beschwerden ist daher vor Beginn einer Hypnosetherapie eine ärztliche Konsultation Voraussetzung.

Persönliches Gespräch

Wählen Sie hier Ihren persönlichen (kostenfreien) Telefontermin mit mir aus. Wir können in Ruhe abstimmen, ob ich Ihnen bei Ihrem Thema weiter helfen kann.

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